Weiter, weiter, weiter

Die Talsohle (Format „Harburger Berge“) ist durchschritten. Nach den Niederlagen gegen die beiden Bayern aus München und Nürnberg gewinnt der FC Sankt Pauli auf dem Betzenberg – zum zweiten Mal innerhalb dieses Kalenderjahres. Wir haben uns das mal wieder vor Ort angeschaut.

Falsche Fünfziger

Kaiserslautern ist so ein Plätzchen in dieser Republik für sich, ein ganz spezielles. Umgeben von Wald, Bergen und noch kleineren Ortschaften ist es der Mittelpunkt der vielzitierten Region. Wer, wie wir, per ICE nach Mannheim fährt und in die S-Bahn nach Lautern umsteigt, kann dieses beengte Panorama in Gänze genießen.

Neben der Landschaft gehören zu einer Gegend auch immer die Menschen. Die komplettieren das Bild einer pulsierenden Provinz, erklären Stadt und Verein zu einem Hort der Tradition. Wenn deren Fans jedes Mal bei Verwendung des Wortes „Tradition“ oder „Fritz Walter“ einen Euro in die Kasse schmeißen würden, hätten die ihren Verein unzählige Male selbst anstelle der öffentlichen Hand den Hintern retten können.

Eine kleine Beobachtung am Rande, die ich beim Blick auf die Videoleinwand machen konnte: Neben den Trikots (Marke klassisch einfach) und den Portraits der Spieler (wie die Helden von früher) wunderte ich mich ein wenig über die Live-Aufnahmen der Westkurve. Beim Abgleich von Videowand und Realität fiel mir auf, dass die sogar den Bildern aus dem Hier und Jetzt per Filter einen Retro-Touch verpassen. Lautern ist und bleibt eben pure Bundesrepublik – gefangen im Weltmeisterjahr 1954.

Das Stadion hingegen zählt zu den Hübscheren im Profifußball. Der Betzenberg erinnert mich an die Stadt meiner Jugend: schön gelegen, sieht nett aus, wären da nur nicht die Einheimischen.

Wie einst unsere Gegner

Zwei Binsenweisheiten genügen, um dieses Spiel zu beschreiben. 1. Ein frühes Tor hilft immer. 2. Vor allem, wenn man mit tief stehenden Gegnern und wenig Platz Probleme hat, und aufgerückte Gegner und viel Platz für schnörkellose Konter ausnutzen kann.

Letztlich haben wir ein wenig das erlebt, was zuletzt Sechzig und Nürnberg gegen uns geschafft haben. Weniger Ballbesitz, selbst in erster Linie verteidigen und dann per Gegenstoß die Treffer setzen. Zumindest einen. Denn trotz Lauterer Überlegenheit hatten wir noch zweidrei weitere dicke Chancen. Dass die Pfälzer vor unserem Kasten nicht den besten Tag und wir mal wieder Himmelmann im Tor hatten, tat sein Übriges.

Auch wenn die TV-Zuschauer vermutlich ein etwas schlechteres Spiel der Braun-Weißen als ich gesehen habe, bleibt etwas Positives hängen. Die Befürchtung, der Spielspaß und die Gefährlichkeit vor dem Tor wären völlig abhandengekommen, hat sich nicht bewahrheitet.

Lauter als Lautern

Die Gästekurve „durfte“ u.a. aufgrund einiger neuer Stadionverbote ohne viele bekannte Gesichter auskommen. Dass wir den ach-so-atmosphärischen Betzenberg am Ende niederbrüllen konnten, war nicht nur dem Ergebnis geschuldet. Ein großes Lob geht an die alten und neuen Figuren, die Singen und Klatschen prima koordiniert haben. Charmant zu sehen, wie schwer es dann doch fällt, wenn man ungewohnterweise weniger vom Spiel sieht. Die Passagen mit dem Rücken zum Block seien euch aber gegönnt.

Was bleibt? Nach dem immens wichtigen Sieg im Saisonfinale der letzten Spielzeit gewinnen wir erneut am Betzenberg. Ein wichtiger Sieg, wenn wir nicht im Mittelfeld der Liga rumdümpeln wollen. Halten wir auch in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause die Spannung, bleiben wir oben und damit an Platz drei dran. Und das macht einfach mehr Spaß als Spiele um die goldene Südfrucht. Was am Ende dabei rauskommt, werden wir dann schon sehen.

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