Das Bier entscheidet

Die Nachricht schlug ein:
Das Präsidium wird abgesägt Der Sturmkracher kommt endlich Der Bierpreis im Millerntor wird um 50 Cent erhöht. Und ich dachte mir die vergangenen Jahre schon so manches Mal: Für 3,50€ schmeckt das aber nicht besonders. Wie auch, Astra halt. Menschen, denen der Alkoholgenuss im Stadion oder sonst nicht so wichtig ist, werden mit der Schulter zucken. Andere planen vielleicht schon die Konter(bier)revolution. Hier ein paar (nicht immer) bierernste Vorschläge:

1. Bei Raucherzeugnissen sparen

Für alle Nichtraucher gilt: Bitte weiterlesen. Oder bei anderen Notwendigkeiten (Schokolade, Handysparabos, Fußball)  abknapsen.

Vorteil: Schont den Geldbeutel und wenigstens ein lebenswichtiges Organ.

Nachteil: Sieht nicht so cool aus. Wohin mit den Händen/der Aufregung in der Halbzeit?

2. Do it like auswärts oder: volltanken, reingehen, einschlafen.

Bei Auswärtsspielen ist der unfreiwillige Verzicht auf Bier im Stadion mittlerweile die Regel. Hin und wieder wird der braun-weiße Gästepöbel mit Lightbier abgespeist. Die Devise vieler Reisender ist daher denkbar einfach. Die Anfahrt nutzen und sich sanft einen in den Rachen kippen. Anschließend 90 Minuten Support, und nur noch die Harten zwitschern anschließend noch Melodien. Die Spreu versinkt dann meist schon im Schlaf. Solltet ihr aber nach einem Heimspiel noch auf den Beinen sein, so freut sich eure Kneipe des Vertrauens sicher auf durstigen Besuch.

3. Bierdauerkarte

Flatratesaufen ist ja verpönt. Dauerkarte klingt da schon besser. Treue, Leidenschaft, Leidensfähigkeit (Stichwort: Astra). Und was auch für das Pendant der saisonweiten Zutrittsberechtigung gilt, kann auch hier angeführt werden: Sichere Einnahmequelle für die einen, stilechtes Statussymbol für die anderen. Nachteil: könnte wirklich unschön ausufern.

4. Einfach mal nichts (oder kein Bier trinken)

Für viele gehören Bier und Fußball zusammen wie der hsv und der Europapokal die Müllverbrennungsanlage. Möglicherweise schränken manchen ihren Konsum nun ein oder verzichten ganz auf das Stadionbier. Ob das ein Signal an den Caterer ist oder sogar zu einer Senkung des Preises führen wird, halte ich für zweifelhaft. Schade wäre es auf jeden Fall für Viva con Agua, wenn weniger Pfandbecher gespendet werden. Dem hätte mit einer Senkung des Pfandbetrags entgegengewirkt werden können. 4 plus 1 gleich weiterhin 5. Alternativ bieten sich sämtliche alkoholfreien Brausen an, bei denen keine Preiserhöhung bekannt ist.

Vielleicht sorgt das Profiteam aber einfach selbst durch mitreißendere Heimauftritte dafür, dass zusätzliche Rauschmittel nur noch begrenzt vonnöten sind.

 

 

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Das Bier entscheidet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s